Ray Charles
Über eine unsterbliche Musiklegende des 20. Jahrhunderts. Ray Charles war ein Staatsangehöriger der USA, der als erblindeter Musiker und Sänger mit einer Bühnenkarriere von über 50 Jahren Dauer seine Zuhörer weltweit auf seiner Seite hatte.
Biographie
Geboren wurde er am 23.09.1930 in der Stadt Albany (US-Bundesstaat Georgia) und verstarb in Kalifornien, nämlich in Beverly Hills am 10.06.2004. Ray Charles, der mit bürgerlichem Namen Raymond Charles Robinson hieß, war zunächst im Lebensalter von 7 Jahren erblindet. Dann besuchte er schulische Ausbildungsstätten für Blinde und lernte Klavierspielen.
Im Jahre 1947 begann er, mit Wohnsitz in Seattle erste Aufnahmen durchzuführen. Er interpretierte Rhythm & Blues; Nat King Cole sowie Charles Brown waren seine Vorbilder. Später entwickelte er den ihm eigenen Stil: Jazz und Gospelgesang dienten ihm zur Grundlage, um eigene Kompositionen und Arrangements selbst auch zu interpretieren. Große Orchester und Jazzkünstler waren des öfteren seine Mitmusiker; Hits wie “Unchain My Heart“ oder auch “Hit the Road, Jack“ sind nun bei mehreren Generationen untrüglich und unverrückbar mit dem Namen Ray Charles verbunden.
Berühmt auch über den Tod hinaus
Seit den 1960er Jahren gehörten Liveauftritte zum Alltag des Sängers. Sein Lied “Georgia on my mind“ ist auch heute noch die Nationalhymne des US-Bundesstaates Georgia. Charles verstarb nach einer Krebserkrankung 74jährig, hinterlässt aber 12 Kinder. Dies erklärt sich durch seine beiden Ehen: Zum einen mit Eileen Williams von 1951 bis 1952 und zum anderen mit Della B. Howard von 1955 bis 1977 (hier entstanden drei Kinder). Doch dies blieben nicht seine einzigen Beziehungen: Neun Kinder ergaben sich außerehelich; als er starb, hatte er ein Langzeitverhältnis mit Norma Pinella. Unsterblich bleibt er auch durch seinen einzigen Auftritt in einem Spielfilm im Jahre 1980: Die Produzenten des Musikfilmes “Blues Brothers“ konnten damals auch ihn für einige Szenen gewinnen.