Afrika
Afrika ist Kontinent mit vielen verschiedenen Gesichtern und vielen sowohl positiven als auch negativen Seiten.
Afrika umfasst eine Fläche von ganzen 30,3 Millionen km². Das bedeutet, dass Afrika 22 Prozent der gesamten Erdoberfläche ausmacht. Mehr als eine Milliarden Menschen bewohnen Afrika.
Viele verschiedene Völker kommen in diesem Kontinent vor, wovon die meisten unter eher ärmlichen Verhältnissen leben. Der Nil, der in das Mittelmeer mündet, ist 6.671 km lang und somit das längste Gewässer Afrikas. Der Atlas zählt zu den höchsten und beeindruckendsten Gebirgen des Kontinents.
Bevölkerungsdichte
Die meisten Einwohner Afrikas leben in der Sahara Wüste. Ungefähr 210 Millionen Menschen leben in Nordafrika. Die meisten dieser Bewohner sind Araber oder Berber.
Die größte Bevölkerung Afrikas hält sich in Nigeria auf. Dort wohnen 140 Millionen Menschen.
Kairo ist mit fast 16 Millionen Einwohnern die mächtigste Stadt in diesem Kontinent.
Es gibt 50 wichtige Sprachen in Afrika. Insgesamt gibt es jedoch circa 2000 verschiedene Sprachen.
Afrikanische Kultur
Die afrikanische Kultur ist sehr vielseitig, da es unzählige verschiedene Völker gibt.
Das Land teilt sich in zwei Gesichter. Einmal das Afrika des Tourismus mit idyllischen Sandstränden, beeindruckenden Gebirgsketten und kleinen, einladenden und gemütlichen Stranddiscos. Das andere Afrika ist das konservative Land mit seinen Urvölkern, die meist unter Armut, aber dennoch zufrieden unter harter Arbeit und einheitlicher Gemeinschaft leben. Diese Völker, die meist fern der Touristenorte leben, ernähren sich oftmals von selbst gejagten Tieren und Nüssen und Pflanzen, die sie im afrikanischen Busch sammeln.
Tradition in jeder Hinsicht
Eine hohe Tradition stellt die Kriegsbemalung dar, mit der afrikanische Krieger ihre Körper schmücken. Hierzu benutzen sie Pflanzenfarben. Auch die Herstellung von Schmuck aus natürlichen Materialien ist unter vielen afrikanischen Völkern weit verbreitet.
Afrikanische Frauen haben einen geringeren Stellenwert als afrikanische Männer. Dies rührt vermutlich noch aus den Zeiten, in denen Männer für die Beaufsichtigung ihrer Frauen und Tiere verantwortlich waren, während die Frauen die Feldarbeit verrichteten. Um eine ertragreiche Ernte zu gewährleisten, banden die Männer gleich mehrere Frauen gleichzeitig an ihre Seite.